Pressemitteilungen der St. Kaspar-Schulstiftung
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Kulturabend am Gymnasium St. Kaspar präsentiert musikalische und darstellerische Vielfalt
Mit einem abwechslungsreichen Programm aus Musik, Theater und Bandauftritt fand am Gymnasium St. Kaspar der traditionelle Kulturabend kurz vor den Sommerferien statt.
In unterschiedlichen Besetzungen präsentierten mehr als 60 junge Musikerinnen und Musiker mit ihren Blasinstrumenten ihr Können. Die Bläserklassen 5 und 6 sowie die Bläser-AG unter der Leitung von Schulleiterin Christin Johlen gestalteten den musikalischen Auftakt des Abends. „Es ist schön zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Schuljahres musikalisch entwickeln und als Gruppe zusammenwachsen. Besonders für die Fünftklässler war dieser Auftritt ein wichtiger erster Schritt“, erklärte Johlen. Denn für die Bläserklasse 5 war es der erste öffentliche Auftritt, während die Bläserklasse 6 nach erfolgreich bestandener E-Prüfung ihren letzten gemeinsamen Auftritt in dieser Besetzung absolvierte.
Neben einzelnen Beiträgen der Ensembles bildeten die Musikerinnen und Musiker auch ein gemeinsames Gesamtorchester. Ergänzt wurde das Programm durch die Kanons „He, ho, spann den Wagen an“ und „Frère Jacques“, bei denen das Publikum der vollbesetzten Schulaula zum Mitsingen eingeladen war.
Im Anschluss präsentierte die Theater-AG eine Neuinterpretation des Märchens „Schneewittchen“. Das von Schülerinnen der Jahrgangsstufe EF entwickelte und inszenierte Stück erzählte die bekannte Geschichte aus der Perspektive der bösen Stiefmutter. Humorvolle Akzente setzten die ungewöhnlich dargestellten sieben Zwerge. Insgesamt standen neun Schülerinnen der Jahrgangsstufe 9 auf der Bühne. Die Leitung der Theater-AG übernahmen Jana Bannenberg, Mia Cebul, Anna Rücker und Helene Tisius (alle Jahrgangsstufe EF), die auch für Inhalt, Proben und Kulissengestaltung verantwortlich waren.
Den Abschluss des Kulturabends gestaltete die Schulband Monkeys on Fire unter der Leitung von André Föller. Mit einer Mischung aus Rock- und Popsongs sowie dem selbst geschriebenen Titel „Nichts ist egal“ präsentierte die Band einen Ausschnitt aus ihrem aktuellen Repertoire. Mehrere eigene Songs der Band sind inzwischen auch auf den gängigen Streaming-Portalen veröffentlicht.
Durch den Abend führte die stellvertretende Schulleiterin Christine Berghane. Sie würdigte den Einsatz aller Beteiligten: „Der Kulturabend zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie vielfältig die Talente und das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler sind. Hinter solchen Auftritten stehen viele Stunden Vorbereitung und gemeinsames Arbeiten – dafür gilt allen Mitwirkenden ein großer Dank.“
Englischtalente überzeugen beim „Big Challenge“-Wettbewerb am Gymnasium St. Kaspar
Mit beachtlichen Erfolgen haben 37 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9 des Gymnasiums St. Kaspar am internationalen Englischwettbewerb „The Big Challenge“ teilgenommen.
Der Wettbewerb zählt mit jährlich mehr als 250.000 Teilnehmenden in Deutschland zu den größten Englischwettbewerben Europas. In einem digitalen Multiple-Choice-Test auf dem iPad bearbeiteten die Jugendlichen Aufgaben zu Hör- und Leseverstehen, Grammatik, Wortschatz und Landeskunde.
Schulsieger wurde Moritz Sommer aus der Jahrgangsstufe 8. Mit 306 von 350 möglichen Punkten erreichte er zudem einen hervorragenden 60. Platz in Nordrhein-Westfalen. Als Jahrgangsbeste wurden außerdem Julia Jaboli (Jahrgangsstufe 5), Vlady Myshkovskyi (Jahrgangsstufe 6) und Sham Aljabbouli (Jahrgangsstufe 7) ausgezeichnet. In den Jahrgangsstufen 8 und 9 erzielte ebenfalls Moritz Sommer das beste Ergebnis.
Für ihre besondere Leistungssteigerung gegenüber dem Vorjahr erhielten Tine Berg und Vlady Myshkovskyi (beide Jahrgangsstufe 6) sowie Moritz Sommer (Jahrgangsstufe 8) den „Challenge Award“.
Bei der Siegerehrung in der Aula wurden alle Teilnehmenden mit einer persönlichen Urkunde und einem kleinen Preis ausgezeichnet.
„The Big Challenge verbindet Wettbewerb mit Freude an der englischen Sprache. Die Schülerinnen und Schüler können zeigen, was sie bereits können, und erleben gleichzeitig, dass sich regelmäßiges Lernen auszahlt. Die hervorragenden Ergebnisse in diesem Jahr sprechen für das große Engagement unserer Teilnehmenden“, freut sich Lehrerin Daniela Meyer, die den Wettbewerb für die Fachschaft Englisch organisierte.
Schulband setzt musikalisches Zeichen gegen Rassismus
Mit ihrem neuen Song „Nichts ist egal“ setzt die Schulband „Monkeys on Fire“ des Gymnasiums St. Kaspar ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Mobbing. Das Stück entstand eigens für die „Wochen gegen Rassismus“.
Die Bandmitglieder haben den Song gemeinsam mit ihrem Coach André Föller geschrieben und komponiert. Der aus der Ich-Perspektive verfasste Text beschreibt die Gefühle eines Menschen, der Ausgrenzung und Rassismus erlebt. Der Refrain „Keine Tränen“ steht für den Versuch, innere Stärke aufzubauen. Der Titel soll zugleich deutlich machen, dass Rassismus nicht verharmlost oder ignoriert werden darf.
Einig sind sich die Bandmitglieder aus den Klassen 6 bis 9, dass Rassismus und Ausgrenzung nicht durch gut gemeinte Ratschläge abgetan werden dürfen. Vielmehr sei es wichtig, hinzusehen, Betroffene ernst zu nehmen und selbst Haltung zu zeigen.
Musikalisch betritt die Schulband mit dem Stück Neuland: „Nichts ist egal“ ist der erste Rocksong von „Monkeys on Fire“. Die kraftvolle Umsetzung unterstreicht die Ernsthaftigkeit des Themas und transportiert die Botschaft des Textes. Die Entscheidung für den rockigen Stil fiel gemeinsam, obwohl die Bandmitglieder unterschiedliche musikalische Vorlieben haben.
Die Veröffentlichung des Songs Ende Mai markiert einen weiteren Meilenstein für die Band. Bereits im Oktober 2025 erschien mit „Ja!“ der erste eigene Titel auf den gängigen Streaming-Plattformen. Es folgten ein Beitrag bei Radio Hochstift, die Aufführung und Veröffentlichung des Weihnachtssongs „Die Magie der Weihnachtsnacht“ sowie mehrere Auftritte, unter anderem beim Frauenkarneval in Neuenheerse sowie vor zahlreichen geladenen hochrangigen Gästen beim Aktionstag gegen Rassismus am Gymnasium St. Kaspar
In den kommenden Monaten stehen weitere Konzerte auf dem Programm. Am 21. August tritt „Monkeys on Fire“ beim Stadtfest in Bad Driburg auf, am 20. September folgt ein Auftritt auf dem Stiftsmarkt in Neuenheerse.
Praxisnahe Berufsorientierung in Neuenheerse: Schülerinnen und Schüler treffen Azubis auf dem Schulhof
Rund 30 Betriebe aus Handwerk, Industrie und dem öffentlichen Dienst präsentierten sich beim Gymnasium St. Kaspar im Rahmen der Schulhofaktion „Schüler/in trifft Azubi“.
Der Schulhof des Gymnasiums St. Kaspar verwandelte sich kürzlich in eine große Informationsbörse rund um Ausbildung und Beruf. Im Rahmen der Schulhofaktion „Schüler/in trifft Azubi“ hatten die Schüler:innen der Jahrgangsstufen 8 bis Q1 die Gelegenheit, direkt mit Auszubildenden und dual Studierenden ins Gespräch zu kommen.
Rund 30 regionale und überregionale Handwerks- und Industriebetriebe präsentierten ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Darüber hinaus waren unter anderem auch die Polizei, die Bundeswehr, das Erzbistum Paderborn sowie die Finanzverwaltung NRW vertreten. Ergänzt wurde das Angebot durch ehemalige Schülerinnen und Schüler, die von ihrem persönlichen Werdegang berichteten. Die jungen Besucherinnen und Besucher der Jahrgangsstufen 8 bis Q1 nutzten die Gelegenheit, mit Auszubildenden und dual Studierenden ins Gespräch zu kommen. Im Mittelpunkt standen Fragen zu Praktika, Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen sowie persönliche Erfahrungen aus dem Berufsalltag. Das direkte Gespräch mit den Azubis ermöglichte einen praxisnahen Einblick in verschiedene Berufsfelder.
„Die Gespräche auf Augenhöhe sind für unsere Schülerinnen und Schüler besonders wertvoll. Sie erhalten authentische Einblicke in den Berufsalltag und können Fragen stellen, die sie in einem klassischen Vortrag oft nicht ansprechen würden“, betont Lehrerin Anna Maria Abraham, die am Gymnasium St. Kaspar für die Berufsorientierung verantwortlich ist.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld, Zweigstelle Paderborn + Höxter, der Kreishandwerkerschaft Höxter-Warburg, der Agentur für Arbeit Höxter und der Kommunalen Koordinierungsstelle Übergang Schule-Beruf des Kreises Höxter. Vor Ort begleiteten Monika Grundke (IHK) und Nicolaus Tilly (Kommunale Koordinierungsstelle) die Aktion. Beide hoben die gute Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler sowie die angenehme Atmosphäre auf dem Schulhof hervor.
Auch die teilnehmenden Betriebe zogen eine positive Bilanz. Das Konzept, bewusst Auszubildende als Ansprechpartner einzusetzen, erwies sich als besonders niedrigschwellig. So konnten Hemmschwellen abgebaut und ehrliche Einblicke in Ausbildungswege und Berufsperspektiven vermittelt werden.
Die Schulhofaktion „Schüler/in trifft Azubi“ ist Teil der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA). Das Programm wird im Kreis Höxter mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union umgesetzt und verfolgt das Ziel, Jugendliche frühzeitig bei ihrer beruflichen Orientierung zu unterstützen.
Großer Erfolg für das Gymnasium St. Kaspar: Die EF-Schülerinnen Clara Grasse, Dana Tilly und Lisa-Marie Hammerschmidt haben beim bundesweiten „Beton-Art Award 2026“ den ersten Platz belegt. Mit ihrem Kunstwerk „Unsere Sisyphusaufgabe“ setzte sich das Team „Kleeblatt“ gegen mehr als 300 Einsendungen aus ganz Deutschland durch und gewann 1.000 Euro für die Jahrgangsstufe.
In ihrer Begründung lobte die Jury die hohe Qualität und Kreativität der eingereichten Arbeiten. „Über 300 kreative Beiträge aus ganz Deutschland haben uns erreicht und begeistert“, hieß es. Die Entscheidung sei nicht leicht gefallen. Am Ende überzeugte jedoch das Kunstwerk der Schülerinnen aus Neuenheerse.
Der Wettbewerb begann im Dezember 2025, als das Gymnasium bei einer Verlosung zwei Beton-Sets mit jeweils zehn Kilogramm Trockenbeton gewann. Anschließend entwickelten die Schülerinnen und Schüler kreative Kunstwerke aus dem ungewöhnlichen Material und reichten diese zusammen mit Fotos des Entstehungsprozesses sowie einem Begleittext ein.
Das Siegerteam „Kleeblatt“ entschied sich für eine Plastik mit einer starken Botschaft. Ihr Werk zeigt eine erschöpfte Friedenstaube, die eine Weltkugel einen Berg hinaufschiebt. Der Titel „Unsere Sisyphusaufgabe“ verweist auf die Figur aus der griechischen Mythologie, die dazu verdammt ist, eine scheinbar unlösbare Aufgabe immer wieder aufs Neue zu bewältigen.
Im Begleittext erläutern die Schülerinnen die Symbolik ihres Kunstwerks. Die Friedenstaube stehe für den schwierigen Einsatz für Frieden in einer Zeit, die von Kriegen und internationalen Konflikten geprägt sei. Trotz aller Rückschläge gebe die Taube nicht auf und setze ihren Weg fort. Damit wolle das Team die Betrachter dazu ermutigen, die Hoffnung auf Frieden nicht zu verlieren.
„Am besten gefiel uns die Vielfältigkeit der mal rauen, mal glatten Beschaffenheit des Betons“, sagte Clara Grasse bei der Preisverleihung. Entstanden ist das Werk im Kunstunterricht von Sarah Topp. Die Lehrerin freut sich über den Erfolg ihrer Schülerinnen: „Mich beeindruckt vor allem, wie kreativ und engagiert die Gruppe ein aktuelles gesellschaftliches Thema künstlerisch umgesetzt hat. Das Kunstwerk verbindet handwerkliches Können mit einer starken Botschaft.“
Wie das Preisgeld verwendet werden soll, steht noch nicht fest. Sicher ist jedoch, dass die gesamte Jahrgangsstufe EF von dem Gewinn profitieren wird.
Sechstklässler verzaubern Aula mit Unterwasser-Musical
Mit ihrer Musicalproduktion „Im Riff geht’s rund“ entführten die Sechstklässler des Gymnasiums St. Kaspar das Publikum in eine farbenfrohe Unterwasserwelt. Die Aula verwandelte sich an zwei Aufführungsterminen in eine lebendige Bühne voller Musik, Schauspiel und fantasievoller Kostüme.
Die intensive Probenzeit zahlte sich aus: Begeistert honorierten die Zuschauerinnen und Zuschauer die Leistungen der Schülerinnen und Schüler mit langanhaltendem Applaus. Unter der Leitung von Christin Johlen, Ulla Hormes und Dr. Wolfgang Martin präsentierten die jungen Darstellerinnen und Darsteller über 70 Minuten hinweg ein mitreißendes Bühnenprogramm.
Zwei Klassen, die über Wochen ein gemeinsames Projekt außerhalb des typischen Unterrichtsstoffes stemmen. Die Vorteile für die jungen Darsteller liegen auf der Hand, ist Christin Johlen überzeugt: „Die Inszenierung eines Musicals gibt den Kindern die Möglichkeit, über sich hinauszuwachsen. Es ist spannend, sie einmal ganz anders kennenlernen zu dürfen.“ Auch bei den Kindern stieß das Projekt auf positive Resonanz. So befand eine junge Darstellerin stellvertretend für viele andere: „Wir haben hart gearbeitet. Es war anstrengend und schön.“ Ob singend im Chor, schauspielernd auf der Bühne oder hinter den Kulissen in der Technik – alle Mitwirkenden trugen ihren Teil zum Gelingen der Produktion bei.
Das Ergebnis all dieser Mühen wurde gleich zweimal präsentiert: Einmal für die Familien der Mitwirkenden und ein weiteres Mal für die Grundschülerinnen und Grundschüler aus Dringenberg, Schwaney und Neuenheerse.
Im Mittelpunkt der Handlung steht eine Flaschenpost. Sie trägt eine wichtige Warnung vor einem drohenden Vulkanausbruch in sich, findet jedoch zunächst kein Gehör und gerät mitten in den turbulenten Talentwettbewerb „Frutti di Mare“. Dort begeistern zahlreiche fantasievoll dargestellte Meeresbewohner das Publikum. Schließlich gelingt es gemeinsam mit Doktor Fisch, mehreren Raubfischen und dem Tintenfisch Tillo, die wichtige Botschaft zu retten und das drohende Unheil abzuwenden. Zum Abschluss wird ausgelassen die Hochzeit von Kugelfisch Elsi und Oktopus Otto gefeiert.
Verschiedene Klassen gestalteten im Kunstunterricht Requisiten und Bühnenbild, während engagierte Eltern die fantasievollen Kostüme entwarfen. So entstand eine überzeugende und detailreiche Meereskulisse.
Aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre weiß Musiklehrerin Christin Johlen, wie nachhaltig solche Bühnenerlebnisse wirken können. Oft würden einzelne Sätze noch bis in die Oberstufe hinein als Insider zitiert. Dass künftig auch „Ruhe im Riff!“ oder „Erst die Pause, dann die Arbeit!“ dazugehören könnten, scheint daher gut möglich.
Schulsanitätsdienst am Gymnasium St. Kaspar erreicht neuen Höchststand
Der Schulsanitätsdienst (SSD) am Gymnasium St. Kaspar in Neuenheerse wächst weiter und verzeichnet einen neuen Rekord: Aktuell engagieren sich 56 Schülerinnen und Schüler als Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter – so viele wie nie zuvor seit der Einführung des Dienstes im Jahr 2008.
So wurden allein im zweiten Halbjahr in der Jahrgangsstufe 8 insgesamt 20 neue Mitglieder nach erfolgreicher Ausbildung in den SSD aufgenommen.
Im Schulalltag übernehmen die Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter eine wichtige Aufgabe. Sie leisten Erste Hilfe bei kleineren und größeren Verletzungen, versorgen Mitschülerinnen, Mitschüler und Lehrkräfte bei plötzlichen Erkrankungen und betreuen Betroffene bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Darüber hinaus begleiten sie Schulsportfeste und andere Veranstaltungen sanitätsdienstlich und sorgen dafür, dass Erste-Hilfe-Materialien in Fachräumen und Sporthallen stets vollständig und einsatzbereit sind.
Geleitet wird der Schulsanitätsdienst von Lehrer Andreas Gottschalk, Mitglied und Ausbilder der Malteser-Ortsgruppe Altenbeken. „Dass sich so viele junge Menschen bereit erklären, Verantwortung für andere zu übernehmen, ist ein starkes Zeichen für das soziale Engagement an unserer Schule. Der Schulsanitätsdienst vermittelt nicht nur wichtige medizinische Kenntnisse, sondern auch Werte wie Hilfsbereitschaft, Teamgeist und Nächstenliebe“, betont Gottschalk.
Die Ausbildung beginnt ab der Jahrgangsstufe 8 und erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Malteser Hilfsdienst. In insgesamt 45 Unterrichtseinheiten erwerben die Schülerinnen und Schüler fundierte Kenntnisse in Erster Hilfe und erweitern diese in der speziellen Ausbildung zum Malteser-Schulsanitäter. Einige besonders engagierte Mitglieder qualifizieren sich später sogar weiter.
Für manche ehemalige Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter war das Engagement am Gymnasium St. Kaspar bereits ein echtes Sprungbrett in die berufliche Zukunft: Mehrere ehemalige Mitglieder haben sich nach ihrer Schulzeit für eine Ausbildung oder ein Studium im Rettungsdienst oder im medizinischen Bereich entschieden. Damit zeigt der SSD nicht nur im Schulalltag seine Bedeutung, sondern kann auch prägend für die persönliche und berufliche Entwicklung junger Menschen sein.
Welttag des Buches: Schüler*innen von St. Kaspar besuchen Buchhandlung
Anlässlich des Welttags des Buches besuchten die fünften Klassen des Gymnasiums St. Kaspar die Buchhandlung Saabel in Bad Driburg.
Wie entsteht eigentlich ein Buch? Was ist das größte Buch der Welt? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Daniela Illgner, Inhaberin der Bad Driburger Buchhandlung, den neugierigen Schülerinnen und Schülern aus Neuenheerse. Anschaulich berichtete sie über die Arbeit von Verlagen und Druckereien und gewährte spannende Einblicke in die Welt der Bücher. Gebannt lauschten die Kinder ihren Ausführungen.
Über ein Exemplar des Welttagsbuches 2026 – dem Comicroman „Der fliegende Klassenscooter“ von Andreas Hüging, Angelika Niestrath sowie Timo Grubing – durfte sich jedes Kind freuen. Bundesweit wurden über eine Million Exemplare dieses Titels von teilnehmenden Buchhandlungen an Viert- und Fünftklässler*innen verschenkt. Ziel der Aktion ist es, die Freude am Lesen zu fördern.
„Der Lesespaß wirkt sich unmittelbar auf die Lesekompetenz der Kinder aus“, erklärte Erprobungsstufenkoordinatorin Mareike Clarke, die die Klasse 5c als Deutsch- und Klassenlehrerin begleitete. Daher beteiligte sich ihre Klasse ebenso wie die beiden Parallelklassen an der mittlerweile traditionellen Aktion des Gymnasiums St. Kaspar. Bereits seit vielen Jahren folgen die fünften Klassen der Einladung der Buchhandlung Saabel.
In diesem Jahr erfolgte die Anreise mit dem Linienbus nach Bad Driburg. Der Rückweg nach Neuenheerse wurde anschließend gemeinsam mit den Klassenlehrer*innen und
Klassenpat*innen zu Fuß zurückgelegt.
Der Ausflug stellt eine gelungene Verbindung von außerschulischem Lernen und kultureller Bildung dar und leistet einen wertvollen Beitrag zur Leseförderung im Rahmen des Welttags des Buches“, so Clarke.
St. Kaspar tritt für Chancengleichheit ein
Mit großem Engagement hat die Schulgemeinschaft des Gymnasiums St. Kaspar eine Sammelaktion zugunsten der Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn durchgeführt. Das Ergebnis ist beachtlich: Zahlreiche Schulranzen sowie mehrere Umzugskartons mit weiterem Schulmaterial wurden gespendet und füllten am Ende sogar mehrere Pkw.
Hohe Ausgaben für Schultaschen, Hefte, Stifte und andere Lernmittel stellen für viele Familien eine erhebliche Belastung dar. Vor diesem Hintergrund initiierten Erprobungsstufenkoordinatorin Mareike Clarke und Schulseelsorgerin Miriam Herbst-Zeyrek die Aktion in Zusammenarbeit mit der Diakonie. „Es ist uns wichtig, dass alle Kinder mit den gleichen Voraussetzungen ins Lernen starten können – unabhängig von der finanziellen Situation ihrer Familien“, betont Clarke. Die große Spendenbereitschaft belege den starken Zusammenhalt innerhalb der Schulgemeinschaft.
Unterstützt wurde die Sammelaktion von den Schülerinnen und Schülern der Schulliturgie-AG. Gesammelt wurden unter anderem Hefte, Stifte, Federmappen, Schulranzen, Sportbeutel und Sportkleidung. Die Spenden werden pünktlich zum Start des zweiten Schulhalbjahres an bedürftige Kinder und Jugendliche verteilt.
Ein großes Lob kam auch von Schulleiterin Christin Johlen: „Hier wird Verantwortung und Mitmenschlichkeit gelebt. Ich bin stolz auf unsere Schulgemeinschaft, die mit so viel Einsatz einen konkreten Beitrag für mehr Chancengleichheit leistet.“
Die Schulmaterialienkammer der Diakonie Paderborn engagiert sich seit vielen Jahren für mehr Bildungsgerechtigkeit, indem sie Schulmaterialien sammelt, aufbereitet und gezielt weitergibt. Aufgrund der positiven Resonanz soll die Sammelaktion vor den Sommerferien wiederholt werden. Zur Stärkung der nachhaltigen Zusammenarbeit strebt das Neuenheerser Gymnasium eine offizielle Kooperation mit der Diakonie an.
Tag der offenen Tür - Oberstufe am 7. Februar 2026